Aktuelles

        Hospitation Katholische Sozialstation St. Elisabeth - Pflegebereich Neresheim

        Heute durfte ich Michaela von der Katholischen Sozialstation St. Elisabeth Neresheim auf ihrer Tour begleiten. Los ging’s schon um 6 Uhr.

        Bevor es los ging packten wir die Schlüssel, den Tourenplan und natürlich die Medikamente zusammen. Dann ging’s mit dem Up los durch Neresheim, Ohmeinheim, Schweindorf,…

        Michaela hat eine super nette und freundliche Art gegenüber den Patientinnen und Patienten. Sie erklärte mir immer vorher, was wir bei welchem Patienten machen müssen. Die älteren Damen und Herren freuten sich, dass ein neues Gesicht dabei war und sich den Beruf der Altenpflegefachkraft genauer anschauen möchte.

        Auf der Tour mussten wir unter anderem die Patienten baden, duschen, den Blutzucker messen und spritzen, Tabletten geben und  Kompressionsstrümpfe anziehen.  Auch der Kontakt zu den Hausärzten der Patienten ist eng. Änderungen im Mediplan oder ähnliches müssen immer ganz genau abgestimmt werden.

        Mit hat der Vormittag heute super gefallen! Vielen Dank Michaela!

        Hospitation Samariterstiftung Neresheim

        Gestern Vormittag durfte ich bei der Samariterstiftung in Neresheim weitere Erfahrungen im Bereich der stationären Altenhilfe sammeln.

        Nach der Begrüßung führte mich die Hausleiterin Frau Regele durch die kleine aber sehr schöne und helle Einrichtung.☕ Anschließend durfte ich den Vormittag bei der Betreuungsassistentin Anita Kurz verbringen.
        Anita kümmert sich um die Alltagsbetreuung der Bewohnerinnen und Bewohner. Gemeinsam lasen wir am großen Tisch mit den interessierten Bewohnern die Tageszeitung🗞📰. Aktuelle Themen wurden diskutiert und besprochen. Anschließend fand für alle „mobileren“ Bewohner Gymnastik statt🤸‍♀️🤸‍♂️. Angebote wie dieses werden von Ehrenamtlichen angeboten und ausgeführt. Frau Regele und ihre Mitarbeiter finden solche Angebote besonders schön! Hierfür werden Ehrenamtliche dringend gebraucht! Sie leisten einen wichtigen Beitrag zum Alltag im Seniorenheim.

        Während die einen bei der Gymnastik waren, gingen wir zu den anderen Bewohnerinnen und Bewohnern. Anita nahm verschiedene Früchte (Quitte, Birne, Apfel,…) mit und ließ die Senioren daran riechen🍏🍐🥭. Viele erinnerten sich beim Geruch an den Namen der Frucht und erzählten, wie sie diese Früchte früher zu Marmelade oder Gelee verarbeitet haben.

        Ein toller Vormittag, danke Anita!

        Hospitation Vinzenz von Paul

        Am Freitag durfte ich das Seniorenzentrum St. Anna der Vinzenz von Paul gGmbH in Schwäbisch Gmünd kennenlernen. Eine wirklich ganz tolle Einrichtung!😍😍

        Nach einer kurzen Vorstellungsrunde mit Isolde Otto-Langer (Regionalleiterin), Monika Kaufmann, Irmgard Boxriker (Leitung Seniorenzentrum St. Anna) und Dennis Wolpert über die Vinzenz von Paul GgmbH, bekam ich von Frau Kaufmann eine Führung durch das gesamte Haus. Vom Betreuten Wohnen, über die stationären Wohnbereiche, den Demenz-Wohnbereich, die Tagespflege und den Wachkoma-Wohnbereich.
        Frau Kaufmann ist die Zentrale Praxisanleiterin der Vinzenz von Paul gGmbH in der Region Schwäbisch Gmünd. Sie stärkt die Auszubildenden und hilft bei Problemen. Sie hat somit ein besonders gutes Verhältnis zu den Azubis. Das fiel mir auch während der Hausführung gleich auf.👩‍🎓👩‍🏫👩‍💻

        Besonders beeindruckt war ich vom Wachkoma-Wohnbereich, da ich mir nicht wirklich vorstellen konnte, was Wachkoma überhaupt bedeutet. Nadine Möller, eine Mitarbeiterin der Station erklärte mir, was Wachkoma denn überhaupt heißt. Es freute mich sehr, dass ich sogar ein paar Patienten kennenlernen durfte. Nadine geht wirklich super auf die Bewohner ein und ist super professionell! Die Arbeit hier stelle ich mir sehr herausfordernd vor. Ich denke da ist vor allem eine gewisse Distanz aber gleichzeitig Offenheit gegenüber den Schicksalen der Patienten erforderlich. Danke für die tollen Einblicke!!😘😘
        Meine Erlebnisse auf diesem Wachkoma-Wohnbereich beschäftigten mich noch den ganzen Tag. Ich denke, dass einem durch die Arbeit hier vor allem bewusst wird, was wichtig im Leben ist.♥️

        Sucht euch einen Job, der Euch Spaß macht und der Euch ganz viel zurück gibt! Wie zum Beispiel die Altenpflege. 

        Ein Praktikum im Seniorenzentrum St. Anna lohnt sich auf jeden Fall!👴👵🏽👨‍⚕️👩‍⚕️🤩

        Hospitation Katholische Sozialstation St. Martin

        Auf der Tour in Aalen mit Helena von der Katholischen Sozialstation St. Martin durfte ich heute wieder viele neue Erfahrungen machen. 👩‍🏫
        Helena schätzt vor allen die Vielseitigkeit des Berufes. Kein Tag ist wie der andere. Jeden Tag werden neue Aufgaben und Herausforderungen bewältigt. Ihre Arbeitszeiten sieht Helena als Vorteil. So kann sie ihren Tag sehr flexibel gestalten.

        Neben pflegerischen Aufgaben übernehmen Altenpflegefachkräfte auch medizinische Aufgaben.👩‍⚕️🛀💉💊 Die Medikamentengabe, Wundversorgung, Blutzucker kontrollieren, usw. gehört zum Aufgabengebiet. Vor allem den Aufbau einer Beziehung zum Patienten findet Helena besonders wichtig. 🤝So können sich viele ältere Patienten öffnen und offen über ihr Sorgen und Beschwerden sprechen.
        Der Kontakt und Umgang zwischen Helena und ihren Patienten ist sehr offen, respektvoll und freundlich.
        Mir hat es heute super gut gefallen!

        Vielen Dank für den tollen und vor allem erlebnisreichen Vormittag!🤩🥰

        Es lohnt sich auf jeden Fall ein Schnupperpraktikum in der Altenpflege zu machen‼ So bekommt ihr einen Einblick, welche Aufgaben Pflegefachkräfte wirklich haben👀

        Hospitation DAA

        Heute durfte ich die DAA in Aalen, eine Berufsfachschule der Altenpflege, besuchen.👩‍🏫👩‍🎓

        Im Fach Pflege👩‍⚕️👨‍⚕️ begegneten mir unterschiedlichste, spannende Themen. Im ersten Kurs, in dem Azubis im zweiten Lehrjahr waren, behandelten wir die Themen „Beratungstechniken“🗣 und „Ruhe und Schlaf“🛌. Im Gespräch mit der Lehrkraft Fr. Afheldt bekam ich ein Bild, welche Themen im Fach Pflege insgesamt behandelt werden.

        Anschließend durfte ich in den Kurs von Fr. Fouquet schnuppern. In diesem Kurs waren die „neuen“ Azubis, die erst im Oktober mit ihrer Ausbildung zur Altenpflegefachkraft begonnen haben. Beim Unterrichtsthema „rechtliche Grundlagen der Dokumentation“ zeigten sich alle total interessiert und wirkten eifrig am Thema mit.

        Mir hat der Einblick in den Berufsschulalltag im Bereich Altenpflege heute sehr gut gefallen! 🤩 Ich konnte viele neue Eindrücke mitnehmen! Die theoretischen Inhalte, die den Azubis vermittelt werden sind wirklich sehr facettenreich und erstrecken sich über viele Fachgebiete.

        Interview zum Thema "Suchterkrankungen im Alter"

        Heute darf ich Euch meine Kollegin Prisca Hummel vorstellen. Sie und Martina Marquardt sind die Suchtbeauftragten hier im Landratsamt. Was das Thema Sucht mit der Pflegekampagne zu tun hat, könnt ihr im Interview herausfinden.

        Prisca, was wäre für meine Generation und für Pflegefachkräfte wichtig, zum Thema „Suchterkrankungen im Alter“ zu wissen?

        Zum Einen ist das Thema Sucht im Alter ein größeres Thema als man immer denkt und wird von vielen leider oft unterschätzt. Vor allem bei älteren Menschen bleibt die Sucht lange unerkannt.

        Zum Anderen wird das Thema Sucht im Alter häufig verharmlost. Die Einstellung „Lass ihm doch sein Viertele Wein, er hat doch sonst nicht viel vom Leben“ ist hier die falsche. Bei älteren suchtkranken Menschen geht es nicht immer gleich um ein Verbot von Alkohol oder Medikamenten. Das wichtigste Ziel sollte der Erhalt bzw. die Steigerung der Lebensqualität sein.


        Welche Rolle hast du als Suchtbeauftragte und was sind deine Aufgaben?

        Mein Aufgabengebiet umfasst die Suchtprävention. Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern entwickle ich unter anderem verschiedenste Maßnahmen zur Vorbeugung von Sucht, egal für welches Alter. Meine Kollegin Martina Marquardt ist für die Suchthilfe zuständig. Zusammen decken wir die ganze Bandbreite an Suchtthemen ab.


        In welchem Maße haben Senioren mit dem Bereich Sucht überhaupt zu tun?

        Das Thema Sucht endet nicht im Seniorenbereich. Die Zahl älterer suchtkranker Menschen, die Rat und Hilfe suchen ist groß. Diesem Handlungsbedarf begegnen wir in enger Kooperation mit den Suchberatungsstellen durch verschiedenste Projekte. Das Projekt „Sucht im Alter“ bei der Diakonie ist z.B. eines davon.


        Sind Senioren tendenziell gefährdeter eine Sucht aufzubauen? Und gibt es eine Sucht, die besonders bei Senioren weit verbreitet ist?

        Senioren sind nicht unbedingt gefährdeter als junge Menschen. Sie sind auch gefährdet.

        Häufig fällt  ihnen der Übergang vom Berufsleben zur Rente schwer, da die gewohnten Aufgaben und Beschäftigungen plötzlich wegfallen. Sie haben oft erstmal keine Orientierung und fallen deshalb in ein „Loch“, das mit Alkohol und Medikamenten gefüllt wird. Die Droge (Alkohol oder Medikamente) scheint hilfreich, um mit Einsamkeit, Schmerzen, Schlafstörungen und Gedankenkarusell besser fertig zu werden. Alkohol oder Medikamente wirken dann beruhigend und man kann besser abschalten oder einschlafen. Besonders wichtig ist es deshalb, dieses „Loch“ mit sinnstiftenden Tätigkeiten zu füllen. Ehrenamtliche Tätigkeiten, die eigenen Enkel, und und und können das zum Beispiel sein.

        Besonders häufig bei suchtbetroffenen älteren Menschen sind Alkohol und Medikamente.


        Ab welchem Konsum gilt man als „süchtig“?

        Eine pauschalierte Aussage kann bei dieser Frage nicht getroffen werden.

        Als süchtig gilt man aber generell, wenn man andere Tätigkeiten für den Konsum vernachlässigt, die sozialen Kontakte darunter leiden und man seine eigene Gesundheit gefährdet.

        Es gibt auch ein Diagnosesystem, das sechs Kriterien definiert, von denen drei oder mehr rund einen Monat lang vorhanden sein müssen, um die Diagnose eines Abhängigkeitssyndroms stellen zu können:

        - starkes oder zwanghaftes Verlangen, Substanzen zu konsumieren

        - verminderte Kontrollfähigkeit bezüglich der Menge, des Beginns oder Ende des Konsums

        - körperliche Entzugserscheinungen bei Beendigung oder Reduktion des Konsums, nachgewiesen durch substanzspezifische Entzugssymptome oder durch die Aufnahme der gleichen oder nahe verwandter Substanzen, um Entzugssymptome zu vermindern oder zu vermeiden

        - Nachweis einer Toleranz gegenüber der Substanz, im Sinne von erhöhten Dosen, die erforderlich sind, um die ursprüngliche durch niedrige Dosen erreichte Wirkung hervorzuheben

        - Fortschreitende Vernachlässigung anderer Vergnügungen oder Interessen zugunsten des Substanzkonsums

        - Anhaltender Substanzkonsum trotz des Nachweises eindeutig schädlicher Folgen


        Gibt es für Senioren besondere Suchtberatungsstellen oder Anlaufstellen? Und welche Unterschiede gibt es bei der Beratung?

         Ja die gib es. Die Diakonie hat zum Beispiel eine „Ü50 Suchtberatung“, die auch zu den Seniorinnen und Senioren nach Hause kommt, wenn diese nicht mehr mobil sind.

        Die Beratung suchtbetroffener älterer Menschen beschäftigt sich auch mit anderen Themen. Während es in der Beratung junger Menschen häufig um die Perspektiven für die Zukunft geht, geht es bei älteren Menschen um das Finden sinnstiftender Aufgaben und Alternativen, die Lebensqualität aufzeigen bzw. wiederherstellen. Besonders wichtig für suchtkranke ältere Menschen in Pflegeeinrichtungen sind deshalb auch Programme und Aktivierungen.


        Gibt es präventive Maßnahmen oder Projekte um das Entstehen einer Suchterkrankung zu verhindern?

         Ja klar, die gibt es hier im Ostalbkreis natürlich auch. Es gibt zum Beispiel den sogenannten „ZEBRA-Stammtisch“ in Aalen und Schwäbisch Gmünd. Dieser richtet sich insbesondere an Menschen, die in den Ruhestand gekommen sind und soll dem Austausch untereinander dienen. Oft entwickeln sich aus den gemeinsamen Gesprächen zum Beispiel ehrenamtliche Tätigkeiten.

        Der Stammtisch in Aalen ist ein freiwilliges Angebot für alle Seniorinnen und Senioren und wird von der Diakonie und der Stadt Aalen angeleitet. Hier werden immer wieder Impulse für neue Themen gegeben.

        Viele merken von sich selbst aus, dass die Gefahr der Isolation hoch ist und kommen deshalb auf diesen Stammtisch zu. Besonders wenn die Familie weit weg wohnt oder keine (mehr) vorhanden ist, ist dies der Fall.


        Was bedeutet das Thema „Suchterkrankungen im Alter“ für die jüngeren Generationen, die sich für die Pflege mit älteren Menschen interessieren?

        Es lohnt sich immer an dieses Thema heranzutreten. Auch wenn es einem selbst schwer fällt die Sucht anzusprechen.

        Auch Pflegekräfte sollten das Thema Sucht immer ansprechen. Es lohnt sich IMMER einem Suchterkrankten zu helfen, egal wie alt er ist. Auch eine Reduktion kann die Lebensqualität im Alter steigern.

        Wie sollten Pflegefachkräfte oder Angehörige mit dem betroffenen Süchtigen umgehen und welche Maßnahmen sollten Sie (bereits im Vorfeld) ergreifen?

        Pflegekräfte und Angehörige sollten das Thema „Sucht“ beim Senioren regelmäßig ansprechen und nicht nur dabei zusehen.

        Um eine Sucht vorzubeugen, können Angehörige die Senioren zum Beispiel bei der Suche nach Hobbies, sozialen Kontakten oder ehrenamtlichen Tätigkeiten unterstützen.

        Auch die Medikamentenverschreibung und -vergabe kann durch die Angehörigen begleitet werden.

        Durch gemeinsame Arztbesuche kann die Suchtgefahr der Medikamente erfragt und möglicherweise reduziert werden.

        Pflegefachkräfte sollten ein Auge darauf haben, ob die Bewohnerinnen und Bewohner regelmäßig Angebote und Aktivierungen im Haus in Anspruch nehmen und Kontakte zu anderen suchen. Fällt die Teilnahme an Programmen plötzlich weg, sollten die Fachkräfte den Grund genauer betrachten.

        Grundsätzlich möchte ich allen mit auf den Weg geben, dass sie ein Auge auf das Thema „Sucht im Alter“ haben und nicht wegschauen sollten. Traut Euch, die Betroffenen auf dieses Thema anzusprechen. Dies gilt nicht nur für Pflegekräfte, sondern für jeden, der mit Seniorinnen und Senioren zu tun hat, sei es der Bekannte im Dorf/in der Stadt oder der Opa bzw. die Oma.

        Für Interessierte am Thema „Sucht im Alter“ gibt es im Internet (https://www.diakonie-ostalbkreis.de/hilfe-beratung/suchtberatung/sucht-im-alter/) Broschüren und vieles mehr.

        Außerdem gibt es noch ein Theaterstück namens „Alte Hasen kehren besser“ welches die Themen Sucht im Alter, Ruhestand und Isolation abdeckt.

        Vielen Dank für das Interview und den Einblick in das Thema!

        Hospitation Stiftung Haus Lindenhof - St. Elisabeth

        Heute war ich im Pflegeheim St. Elisabeth der Stiftung Haus Lindenhof in Aalen.

        An der Seite von Stefan durfte ich den Wohnbereich 3 genauer kennenlernen.

        Los ging’s mit einer Führung durch das gesamte Pflegeheim. Ein wunderschönes, offenes und helles Pflegeheim mit grandioser Aussicht. Neben einem Restaurant, Gymnastikraum, Therapieraum, Kiosk  und Friseur, grenzt sogar eine Kapelle und Kirche an das Pflegeheim.

        Die Bewohnerinnen und Bewohner waren alle total freundlich und offen mir gegenüber. Stefan und sein Team machen wirklich großartige Arbeit! Sie gehen super freundlich und empathisch mit den Bewohnern um und besitzen alle ein riesiges Fachwissen.

        Trotz des großen Pflegeheimes, sind die einzelnen Wohnbereiche sehr familiär. Neue Bewohner werden schnell in die Gemeinschaft eingegliedert.

        Ich durfte heute Vormittag an einer Aktivierung bzw. Beschäftigung teilnehmen. Gemeinsam lösten wir Kreuzworträtsel und sangen verschiedene Lieder. Alle waren total begeistert vom Programm. Die einzelnen Bewohnerinnen kamen anschließend sofort mit mir ins Gespräch. Einfach toll!

        Ein wirklich ganz tolles Team dort, das den Altenpflegeberuf mit ganz viel Herz ausübt! Vielen Dank für den tollen Vormittag!

        Für mich ist das St. Elisabeth eines der schönsten Häuser, das ich bisher auf meiner Tour erleben durfte.

        Hospitation Samariterstift Aalen

        Heute durfte ich im Samariterstift in Aalen schnuppern.

        Gleich zu Beginn fiel mir vor allem die nette und freundliche Art der Mitarbeiter aber auch der Bewohner auf. Eine total angenehme Arbeitsatmosphäre!

        Patrick Romano gab mir zur Orientierung erstmal einen Rundumblick. Er führte mich durch das ganze Haus, stellte mir alle Wohnbereiche und die Besonderheiten vor. Die Wohnbereiche haben alle verschiedene Namen, wie z.B. Wohnbereich Ipf, Härtsfeld, usw. Neben einem geschützten Wohnbereich für demenziell Erkrankte gibt es auch einen separaten Wohnbereich für MS-Erkrankte.

        Die rund 100 Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses werden vom freundlichen Team wirklich super umsorgt. Aktivitäts- und Betreuungsangebote gehören da natürlich auch dazu.

        Herausfordernd stelle ich mir vor allem die tägliche Arbeit mit vor allem jungen MS-Bewohnern vor. Ich denke da ist vor allem eine gewissen Offenheit und hohes Fachwissen wichtig, um individuell und situationsgerecht zu handeln.

        Der Samariterstift lebt außerdem ein sogenanntes „Wohngemeinschaftskonzept“. Die Wohngemeinschaften haben eine Größe von ca. 15-17 Personen. Die einzelnen Bereiche organisieren sich selbst, haben eine eigene, offene Küche und wirken sehr familiär.

        Vielen Dank an den Samariterstift Aalen für den informativen Vormittag!

        Hospitation Haus Edelberg

        Heute war ich im Haus Edelberg in Schwäbisch Gmünd.

        An der Seite von Viki durfte ich einen tollen und spannenden Frühdienst erleben.😎 

        Nach kleinen anfänglichen Schwierigkeiten ging‘s dann mit der Grundpflege der Bewohner/-innen los. Viki ist Altenpflegehelferin und macht den Job sehr gerne, wie sie mir während der Arbeit erzählt. Vor allem der Kontakt mit den Menschen bereitet ihr große Freude.👩‍⚕️👵🏽👴

        Heute durfte ich auch (soweit ich das kann) mithelfen. Morgens gaben wir zwei älteren Damen, die nicht mehr selbst frühstücken können das Essen. Auch Mittags durfte ich einen Bewohner beim Essen unterstützen.🍲🍴

        Viki geht ganz toll mit den Bewohner/-innen um! Ein wirklich tolles Team, bei dem sich jeder wohl fühlt! Vielen Dank für den erlebnisreichen Vormittag! 💐🤗Mir hat es wirklich Spaß gemacht.

        Überzeugt Euch selbst und macht ein Schnupperpraktikum in der Altenpflege. Ich bin mir sicher, euch wird’s gefallen.😏🤓 

        Hospitation Stiftung Haus Lindenhof - Hospital zum Hl. Heist

        Gestern war ich bei der Stiftung Haus Lindenhof im Spital zum Hl. Geist in Schwäbisch Gmünd. Auch hier war der Vormittag wieder sehr abwechslungsreich und spannend.

        An der Seite von Natalie durfte ich die Einrichtung sowie die Bewohner/-innen kennenlernen.

        Eine wunderschöne Einrichtung mit Blick auf den Spitalhof!😍🌻🌺

        Am Vormittag begleitete ich einige Bewohner/-innen zur Sturzprophylaxe. In Spiel und Spaß wurden Geschicklichkeit, Motorik und Gedächtnis trainiert.🧘‍♀️🤸‍♀️🤾‍♀️ Eine tolle Runde! 
        Die Senioren zeigten sich in der Runde auch total aufgeschlossen und machten eifrig die Übungen mit.

        Tolle Erfahrungen, die ich auf meine weitere Tour mitnehme 😎

        Interview zum Thema Partnerschaftsgewalt

        Heute möchte ich euch meine Kollegin Ingrid Schröder vorstellen. Sie ist Sozialarbeiterin, arbeitet wie ich auch beim LRA, sie macht die Beratung bei häuslicher Gewalt. Wenn ihr euch fragt, was hat das mit meiner Kampagne zu tun? Ich denke, die Antwort bekommt ihr, wenn ihr für ein paar Minuten dabei bleibt.

        Ingrid, was denkst du, wäre für meine Generation wichtig, zu diesem Thema zu wissen?

        Gewalt als solches ist in allen Altersgruppen und Generationen vertreten. Es gibt viele verschiedene Formen von Gewalt, die geht vor allem in eurer Generation mehr über Mobbing in den sozialen Netzwerken, aber auch,  wenn die eigene Mutter vom Vater verprügelt wird, und die Kinder machtlos dies erleben müssen.

        Werden denn immer nur Frauen Opfer von Gewalt?

        Nein, auch Männer sind betroffen, aber immer noch suchen 45000 Frauen jährlich Schutz in Frauenhäusern, In der Zwischenzeit gibt es aber in Großstädten schon erste Männerhäuser, wo diese Schutz suchen können. Männer haben wie auch Frauen eine Dunkelziffer.

        Was heißt Dunkelziffer?

        Damit ist gemeint, dass vieles nicht an die Polizei gemeldet wird, und Gewalt im Dunkeln also im Geheimen stattfindet. In der Familie ist es in der Regel bekannt, aber man hat Angst sich einzumischen, oder die Opfer selbst verbieten den Kindern oder Familienangehörigen  etwas zu unternehmen. Die Angst, dass es noch schlimmer kommen könnte, ist wahnsinnig groß.

        Was passiert denn, wenn man die Polizei ruft, oder sich an dich wendet?

        Wenn die Mutter geschlagen wird, dann sollte man sich trauen, die Polizei rufen. Diese kann die Gewalt beenden und dem Gewalttäter, also Vater oder Lebenspartner oder aber Mutter oder Lebenspartnerin mitnehmen und einen Wohnungsverweis aussprechen. Dann darf die Person maximal 2 Wochen nicht mehr in die Wohnung zurück, und die Opfer können in dieser Zeit überlegen, wie sie ihr Leben weiter leben wollen. Da komme dann auch ich ins Spiel und kann, wenn erwünscht, meine Beratung anbieten. Dies passiert auf der Grundlage eines seit 2001 vorhandenen Gewaltschutzgesetzes, was Menschen verbietet, die Partnerin oder den Partner zu schlagen. Das ist  eine Körpermisshandlung und somit ein Straftatbestand. Die, die Gewalt ausüben, denken, das sei ihr Recht und sie können mit den anderen machen, was sie wollen. Seit 2001 geht das vom Gesetz her nicht mehr. Durch das Gewaltschutzgesetz ist es keine  „Privatangelegenheit“ mehr. Davor konnten die betroffenen Frauen keinen rechtlichen Schutz erfahren und waren der Gewalt ein Leben lang ausgeliefert.

        Was bedeutet das für meine Generation, die sich für die Pflege mit älteren Menschen interessiert?

        Deutlich gesagt, dass nach dem Tod des Ehemannes, die alte Dame, die ein Eheleben lang immer wieder geschlagen wurde,  nun die schönsten Jahre in einer Einrichtung beginnen kann, wo sie gewaltfrei, mit Würde und Respekt für den Rest ihres Lebens sein darf und Schutz erfährt. Es bedeutet aber auch, dass die Menschen in der Pflege, die sich um sie kümmern, einen Menschen vor sich haben, der viele tiefe Ängste in sich trägt und manchmal Verhaltensweisen an den Tag legt, die sich erst dann erklären lassen, wenn man die Lebensgeschichte dazu kennt. Es war nicht immer nur der Krieg, die Vertreibung, der Hunger und das Elend, es war auch Gewalt in der Beziehung.

        Aus meiner Sicht ist es auch wichtig, sich mit diesem Thema beschäftigt zu haben, wenn man den Wunsch hat, sich um ältere und alte Menschen zu kümmern. Es wäre gut, sich mit Opfer- und Täterverhalten auseinandergesetzt zu haben. Pflegepersonal wird auch auf alte Menschen treffen, die Gewalttäter waren. Diese Generation hatte keine Chance, ihr Opfer- wie auch Täterverhalten zu ändern. In der Zwischenzeit ist dank politischer Arbeit viel passiert. Es gibt Beratungsstellen wie diese hier, um Hilfsangebote für Betroffene zu entwickeln, Gesetze die Gewalttätern Grenzen aufzeigen, Hilfstelefone usw.  Ich unterstütze erwachsene Betroffene, suche Möglichkeiten mit diesem Leben, wie es halt gerade ist, aus der Gewalt auszusteigen. Das gelingt nicht immer sofort, manchmal braucht es mehrere Anläufe, weil die Angst ja auch so groß ist. Es gelingt aber auch nicht, wenn sich die Betroffenen entscheiden, trotzdem in der Gewalt zu bleiben. Sie werden immer von der Hoffnung getragen, dass sich der Gewalttäter bessern wird und alles am Ende wieder gut sein wird. Leider ist das eine Hoffnung, die selten erfüllt wird, weil  ohne fremde Hilfe, wie z.B. eine Therapie für Gewalttäter, die dort lernen könnten anders mit Konflikten umzugehen, es kaum gelingen kann. Wenn es aber gelingt, kann ein anderes, gewaltfreies Leben beginnen.

        Junge Menschen in der Pflege treffen auf alte Menschen, die ihre Geschichte fasst gelebt haben. Wenn es sich um Lebensgeschichten handelt, die von dieser Form der Gewalt betroffen waren, glaube ich, dass es unabhängig vom jeweiligen Alter möglich ist, ihnen mit einer Grundhaltung zu helfen. Ein zentrales Problem in einer Gewaltbeziehung ist es, dass die Täter den Opfern so lange einreden, dass diese selbst an allem Schuld seien, bis sie es auch wirklich glauben. Ich höre auch von jungen Frauen so oft den Satz, „Ich bin schuld daran, dass er so austickt, ich muss mich nur mehr anstrengen“. Wenn man mit diesem Glauben nun alt geworden ist, dann denke ich, dass es sehr hilfreich sein kann, Menschen das Gefühl zu geben, dass es nicht ihr eigenes Versagen war, dass die Gewalt nicht geendet hat, sondern dass sie ausschließlich Opfer waren und  nichts falsch gemacht haben. Das ändert nicht das erlebte Leid, kann aber eine entlastende Wirkung haben, indem im letzten Lebensabschnitt eine Verantwortungslast abgenommen wird, die ausschließlich für die Täter  bestimmt war.

        Wenn natürlich Jugendliche selbst betroffen sind, ist das Jungendamt im LRA der richtige Ansprechpartner. Ansonsten können sie sich, wie alle Erwachsenen auch, in einer Not an die Polizei wenden.

        Ich hätte nun eine Bitte an dich, dass wir die wichtigen Telefonnummern hier miteinstellen, vielleicht kennt ja jemand jemanden, der betroffen ist, und kann einfach mal die Nummern weiter geben.

        Klar, mache ich und vielen Dank für den Einblick in das Thema. Alle Infos findet ihr hier: https://www.ostalbkreis.de/sixcms/detail.php?_topnav=36&_sub1=31788&_sub2=31821&_sub3=11914&id=11915

        Ich danke dir für die Möglichkeit zu informieren.

        Hospitation Katholische Sozialstation Schwäbisch Gmünd

        Ambulanter Dienst Tag 3 - Heute bei der Katholischen Sozialstation Schwäbisch Gmünd

        Xenia nahm mich heute Vormittag mit auf ihre Tour. Die Tour ging quer durch Schwäbisch Gmünd. Der Unterschied zwischen der Stadt und den ländlichen Regionen der vergangenen Tage war sofort spürbar. Die meisten Patienten der Tour leben in kleinen bescheidenen Häusern. Einige sind auf die Unterstützung des Staates angewiesen. Auch eine ganz junge Patientin, die erst in meinem Alter ist, war dabei.

        Die Patienten heute zeigten sich meiner Meinung nach auch etwas zurückhaltender, als die Patienten der vergangenen Tage, welche oft interessiert nach meinem Heimatort fragten und sofort das Gespräch mit mir suchten.

        Die interessanten Erfahrungen, die ich heute machen durfte, werde ich auf meine weitere Tour mitnehmen.

        Hospitation Katholische Sozialstation St. Elisabeth, Pflegebereich Tannhausen

        Heute war ich mit Ute von der Katholischen Sozialstation St. Elisabeth Pflegebereich Tannhausen, on Tour. Los ging’s heute früh um 6:30 Uhr.

        Da ein paar Patienten zur Behandlung ins Krankenhaus mussten, fiel die Tour etwas knapper aus. Dafür hab ich heute aber haufenweise neue Sachen erlebt.

        Unsere Tour ging von Tannhausen über Unterschneidheim bis nach Zöbingen. Ähnlich wie gestern waren wir zum Blutzucker messen und spritzen, Tabletten geben, Verbände wechseln und zur Körperpflege bei den Patientinnen und Patienten.

        Ihr kennt bestimmt offene Wunden oder? Gehört hatte ich davon zuvor auch schon. Heute hab ich gesehen wie solche Wunden aussehen. Kein wirklich schöner Anblick. Und auch die Pflege solcher Wunden ist total intensiv. Zum Glück gibt’s dafür geschulte Wundtherapeuten, die sich wirklich nur mit solchen offenen Wunden befassen. Die Katholische SST St. Elisabeth arbeitet hier ganz eng mit einer Wundtherapeutin zusammen.

        Gemeinsam fuhren wir zu der Patienten mit den offenen Beinen und versorgten die Wunden. Krass was es hierfür alles für Material (Verband, Kompressen, …) gibt und echt verrückt wie gut sich die Wundtherapeutin und auch Ute damit auskennen!

        Wie wichtig und umfassend das medizinische Fachwissen der Altenpfleger/-innen ist, merke ich jeden Tag aufs neue.

        Schade findet Ute die negativen Vorurteile gegenüber der Altenpflege. Vor allem durch die Medien wird dieser schöne Beruf in ein schlechtes Licht gestellt. „Das müssen wir ändern!“, meint sie. Die Altenpflege, ein Beruf mit Zukunft, muss wieder in ihrer Vielfältigkeit wahrgenommen werden.

        Danke für den tollen Vormittag, Ute!

        Hospitation Katholische Sozialstation St. Elisabeth, Pflegebereich Lauchheim

        Gestern durfte ich das erste Mal bei einem ambulanten Pflegedienst hospitieren. An der Seite von Sabrina, einer ganz jungen und netten Pflegefachkraft, durfte ich die ambulante Pflege entdecken.

        Die katholische Sozialstation St. Elisabeth hat 4 Pflegebereiche. Lauchheim (dort war ich gestern) ist einer davon.

        Bevor es mit dem Up los ging, packten wir die Wohnungsschlüssel, Medikamente und den Tourenplan zusammen. Unsere Tour ging von Lauchheim über Röttingen bis Lippach und Hülen.🚙

        Ganz spannend ist natürlich immer der Einblick in die Häuslichkeiten der Seniorinnen und Senioren. Diese empfingen uns immer ganz herzlich und warteten teilweise schon gespannt bis wir kamen. Die Dankbarkeit der Patienten ist eigentlich immer zu spüren. So wurden uns nach der Pflege auch Tomaten🍅 und Süßigkeiten🍬 fürs Mittagessen angeboten.

        Erstaunlich ist wirklich, wir gut die Senioren trotz offensichtlicher Gebrechlichkeiten im Alter den Haushalt meistern.

        Das Aufgabengebiet ist hier wie im stationären Bereich ganz vielfältig. Von der Körperpflege, dem Waschen und Anziehen bis hin zum Blutzucker messen und Spritzen geben.💉💊🧼🧺

        Super für die Menschen ist, dass sie in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können und sich dort spitze auskennen.

        Vorteil vom ambulanten Dienst ist natürlich die individuelle Zeit für den Patienten. Hier steht nur der eine Patient im Vordergrund und dieser bekommt die volle Aufmerksamkeit. Das weiß Sabrina, wie sie mir während der Tour erzählt, sehr zu schätzen. Ihr macht die Arbeit im ambulanten Bereich großen Spaß. Und auch mir hat der Tag gestern super viel Spaß gemacht ❣👩‍⚕️

        Hospitation im Pflegeheim St. Anna Ellwangen

        An der Seite von Steffi war ich heute im Pflegeheim bei den Anna Schwestern im Frühdienst unterwegs. Los ging‘s um 6 Uhr heute früh mit der Grundpflege, dem  Frühstück, der medizinischen Versorgung, und und und.

        Verrückt wie früh die Bewohner/-innen schon aufstehen! Kaum war ich dort, schon wollten die ersten aus ihren Betten und gingen zum Frühstück. Natürlich waren auch ein paar Morgenmuffel dabei, die während des Vormittages dann aber richtig aufblühten. Eine ältere Dame, die morgens noch etwas schlecht gelaunt war, winkte mir den Vormittag über immer strahlend zu, wenn sie uns sah. Durchweg ganz nette Damen und Herren! Viele von ihnen leiden an Demenz. Das erfordert von den  Fachkräften natürlich ein spezielles Händchen im Umgang.

        Die Menschen im Pflegeheim St. Anna Schwestern werden ganz individuell versorgt, sei es in der Pflege, bei Freizeitaktivitäten oder persönlichen Belangen.

        Nach meinen vier bisherigen Hospitationen in stationären Altenhilfeeinrichtungen habe ich heute festgestellt, dass die Hemmungen, die ich zuvor im Umgang mit den Senioren hatte, weniger werden. Der Beruf hat wirklich viele schöne Seiten und macht total viel Spaß!! Vor allem der Umgang mit den Bewohner/-innen macht mit besonders viel Spaß.

        Mich fasziniert jedes Mal, was für ein umfangreiches Fachwissen die Fachkräfte besitzen. Sei es zum Thema Pflege, medizinische Versorgung, Betreuung, usw. Auch die Verantwortung, die Altenpflegekräfte haben ist sehr hoch. Da kein Arzt vor Ort ist, entscheiden Sie bis zu einem gewissen Grad, welche Maßnahmen sinnvoll erscheinen und umgesetzt werden können.

        Ich kann wirklich jedem, der sich für diesen Berufszweig interessiert nur empfehlen, ein Praktikum bei einem Altenhilfeträger zu machen! Gerne helfe ich Euch auch hierbei.  

        Hospitation im Pflegeheim St. Anna Ellwangen

        Gestern durfte ich Schwester Annett, eine freiberufliche Altenpflegerin, im St. Anna Pflegeheim kennenlernen. Eine sehr sympathische Frau aus Berlin, die aufgrund eines schweren Schicksalsschlags ihren eigenen Pflegedienst an eine Freundin übergab und jetzt quer durch Deutschland tourt. Je nachdem wo der nächste Einsatz ansteht.

        In der St. Anna Pflege war Annett schon ein paar Mal. Hier in der kleinen familiären Einrichtung im Ostalbkreis gefällt es ihr sehr gut. Die Pflegebedürftigen und deren Angehörigen kennt sie schon alle und geht ganz liebevoll und verständnisvoll mit ihnen um.

        Ein Gespräch mit einer alten Dame war für mich gestern besonders. Als Kind wurden sie und ihre Familie aus dem damaligen Heimatort vertrieben. Ein schlimmes Erlebnis für die Dame, das merkte man sofort. Sie musste auf der Flucht und der anschließenden Zeit viel mitmachen, sagte sie immer wieder. Auf Bildern an den Wänden zeigte Sie mir dann ihre Eltern, ihren Mann und ihre Kinder und Enkel.

        Vielen Dank an die St. Anna Pflege und natürlich an Annett für den gestrigen Tag!💐

        Mein Fazit der letzten Tage:
        Für den Altenpflegeberuf braucht ihr auf jeden Fall ein großes Herz für Menschen!♥️ Das kann nicht jeder

        Hospitation im Johanniter Pflegewohnhaus am Seltenbach Essingen

        Heute war ich bei den Johannitern im Pflegewohnhaus am Seltenbach in Essingen 🤩

        An der Seite von Heiko Schmidt durfte ich heute grundlegende Aufgabenbereiche in der Altenpflege kennenlernen.

        Nach einer kurzen Teambesprechung morgens über den aktuellen Stand ging’s auch schon los. Sofort wurde ich ins Team aufgenommen.
        Los ging’s mit der Grundpflege.💦
        Die Bewohnerinnen und Bewohner wurden von uns geweckt, gewaschen und natürlich schick fürs Frühstück gemacht. Keine Frage, ich spürte erstmal ein paar Hemmungen bei dem Gedanken einen alten Menschen auszuziehen und ihn zu waschen. Das ist natürlich erstmal komisch. Der Heiko machte das aber super! Er geht sehr individuell und vor allem mit ganz viel Empathie auf die Bewohner/-innen zu.

        Ganz besonders toll fand ich, wie er mit einem Bewohner umging, der an Demenz erkrankt war und sich deshalb nicht mehr vieles merken kann. Der rechnete uns nach ein paar aufmerksamen Worten das ganze 1x1 vor und erzählte von seiner früheren Arbeitsstelle. Einfach toll!

        Heute Vormittag durfte ich auch an einer botanisch, biblischen Führung durch Essingen teilnehmen. Natürlich als Begleiterin für einen Senioren im Rollstuhl, der sich total über die Aktion freute. Ein wirklich schönes Erlebnis!🌻🌺 Mittags durfte ich einer Bewohnerin dann beim Mittagessen unter die Arme greifen.🍽

        Ganz klar ein wirklich tolles Team dort, das den Altenpflegeberuf auf jeden Fall mit ganz viel Herz ausübt!!
        Vielen Dank für den tollen Vormittag!💐🌈

        Übrigens: Die Johanniter-Pflegewohnhäuser am Rosenstein haben ein eigenes Kneipp-Gesundheitskonzept in die tägliche Pflege eingebaut. Die speziellen Anwendungen für die Bewohner führen zu mehr Wohlbefinden und mehr Lebensfreude.

        Hospitation im KWA Albstift Aalen

        Gestern durfte ich im KWA Albstift meine ersten Erfahrungen in der Altenpflege sammeln. Und ich bin total begeistert!

        Gleich zu Beginn fiel mir vor allem die nette und freundliche Art der Mitarbeiter aber auch der Bewohner auf. Eine total angenehme Arbeitsatmosphäre!

        Sandra Holz, die Leiterin des ambulanten Dienstes, gab mir einen ersten großen Rundumblick. Sie führte mich durch das gesamte Haus, stellte mir die Wohnbereiche und deren Besonderheiten vor und zeigte mir das vielfältige Angebot. Vom eigenen ambulanten Pflegedienst, über die Tages- und Kurzzeitpflege bis hin zum Wohnbereich für Pflegebedürftige und demenziell Erkrankte. Hier gibt’s einfach alles! Das Angebot für die Bewohner reicht von einem eigenen Schwimmbad über einen Friseur, einem kleinen Einkaufsladen, einer Kegelbahn, bis hin zur Kosmetikerin und einem Physiotherapeuten. Auch Aktivitätsangebote werden regelmäßig angeboten.

        Herausfordernd stelle ich mir vor allem den Umgang und die tägliche Arbeit mit demenziell Erkrankten vor. Ich denke da ist vor allem eine gewissen Offenheit für den Job wichtig, um individuell und situationsgerecht zu handeln. Besonders toll finde ich, dass wirklich alle Bewohner in die Gestaltung des Alltages einbezogen werden und individuell auf die Bewohner eingegangen wird. So hängt z.B. in vielen Wohngruppen eine „Hausunordnung“(siehe Bild).

        Vielen Dank an das KWA Albstift Team für den tollen Tag!

        Pflegetour "Pflege Stories" startet

        Um die Pflege im Ostalbkreis auch in den kommenden Jahren zu sichern, startete der Ostalbkreis in Kooperation mit den Trägern der ambulanten Dienste und stationären Einrichtungen die kreisweite Kampagne „Herz Plus Ostalb“.

        Die Kampagne soll vor allem das Ansehen der Pflegeberufe nachhaltig verbessern und stärken. Außerdem soll das Interesse junger Menschen, von Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteigern sowie Umschülerinnen und Umschülern geweckt werden.

        Um die vorherrschenden Vorurteile und das negative Bild der Pflege zu wandeln, startet die Kampagne eine neue Aktion unter dem Slogan „We are Herz Plus Ostalb and this is what we do“.

        Verena Weber, Projektmanagerin der Kampagne, startet in eine Pflegetour durch den Ostalbkreis. Die Träger der Altenhilfe öffnen für sie ihre Türen. Auf ihrer Reise gibt sie Einblicke in die tägliche Arbeit einer Pflegefachkraft und zeigt, wie der Beruf in seiner Vielfalt wirklich aussieht.

        Ziel der Aktion ist es, auch jüngeren Menschen einen besseren Zugang zum Berufsfeld der Pflege zu verschaffen. „Besonders wichtig ist es mir, ein echtes Bild des Altenpflegeberufs zu zeigen und den Fachkräften, Seniorinnen und Senioren mehr Wertschätzung entgegen zu bringen“, so Weber.

        Schirmherr der Aktion ist Landrat Klaus Pavel.

        Die Nutzung von Facebook und Instagram ist im Alltag eine Selbstverständlichkeit und nicht mehr wegzudenken. Weber will über diesen Weg junge Menschen einladen, an der Tour teilzunehmen, um ihnen die Chance zu bieten, sich ein eigenes Bild über den Pflegeberuf zu machen. Ziel soll es sein, in einen aktiven Meinungsaustausch mit der Community zu gehen.

        Informationen zur Tour „Pflege Stories“ gibt‘s auf Facebook Pflegekampagne „Herz Plus Ostalb“, Instagram herzplusostalb und auf der Homepage www.herz-plus-ostalb.de.

        Informationen zur Pflegekampagne erhalten Sie beim Landratsamt Ostalbkreis, Altenhilfefachberatung/ Projektmanagement, Verena Weber, Telefon 07361 503-1414, verena.weber@ostalbkreis.de.

        "Create it! Dein Pflegeberuf" - Preise für die Karl-Kessler-Schule Wasseralfingen und die Schiller Realschule Schwäbisch Gmünd

        Im Rahmen der Pflegekampagne "Herz Plus Ostalb" hat das Landratsamt Ostalbkreis den Kreativwettbewerb "Create it! Dein Pflegeberuf" für Schulklassen ausgeschrieben. Bei der Verleihungsfeier im Großen Sitzungssaal des Aalener Landratsamts am vergangenen Mittwoch (24. Juli 2019) übergaben Landrat Klaus Pavel, Martin Kirsch, Marketingleiter der AOK Ostwürttemberg, und Ludwig Rettenmaier von der Geschäftsführung der Firma epia die Preise.

        Vor rund 80 Schülerinnen und Schülern, ihren Lehrkräften und Schulleitungen dankte Landrat Klaus Pavel den Schulen für ihr Engagement und betonte, er freue sich über die rege Teilnahme der Schulen des Ostalbkreises an dieser Aktion. Man wolle die Pflegeberufe verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit rücken, um mehr Nachwuchs gewinnen zu können.

        Projektleiterin Verena Weber lobte das kreative Niveau der Beiträge der einzelnen Schulen. Elf Schulklassen hätten ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt und verschiedenste Beiträge zum Thema "Ausbildung in der Pflege" eingereicht, die den Gästen präsentiert wurden. 

        Anschließend erfolgte die Bekanntgabe der Preisträger in den Kategorien Print und Video: 
        In der Kategorie Print erhielt die Klasse 8 der Wasseralfinger Karl-Kessler-Schule den ersten Preis, die Schülerinnen und Schüler wurden mit einem Gutschein der AOK für einen Stadionbesuch beim FC Heidenheim belohnt. Den zweiten Platz belegte die Klasse 7 der Dreißentalschule Oberkochen.

        In der Kategorie Video siegte die Klasse 9 der Schiller-Realschule Schwäbisch Gmünd. Mit der Botschaft "Respektiert, liebt und unterstützt ältere Menschen. Sie waren einmal so wie wir und wir werden einmal so wie sie sein.", die interkulturell präsentiert wurde, sprachen die Jugendlichen nicht nur die Emotionen der Jury an. Sie erhielten für ihren Beitrag einen Gutschein von epia für eine Kanutour. Zweiter Sieger wurde die Klasse 11 der 2-jährigen Berufsfachschule Gesundheit und Pflege der Agnes-von-Hohenstaufen-Schule Schwäbisch Gmünd.

        Zum Abschluss der Feier begeisterte ein Trio der Tanzschule Brigitte Rühl in Aalen mit einer Showeinlage.

        "Herz Plus Ostalb" jetzt auch auf Facebook und Instagram

        Unsere Kampagne ist jetzt auch auf Facebook und Instagram! Schaut vorbei und lasst ein "Gefällt mir" da!

        Facebook: https://www.facebook.com/Pflegekampagne-Herz-Plus-Ostalb-2344792899075974/?modal=admin_todo_tour

        Instagram: https://www.instagram.com/herzplusostalb/

        Azubis der Altenpflege zu "Ausbildungsbotschaftern" geschult

        Um mehr junge Menschen für eine Ausbildung zu begeistern, wurde das Programm Ausbildungsbotschafter gestartet. In Kooperation mit der IHK Ostwürttemberg werden im Landratsamt Ostalbkreis Auszubildende der Altenpflege zu Ausbildungsbotschaftern geschult.

        Die Ausbildungsbotschafter stellen den Schülerinnen und Schülern vor Ort im Unterricht anschließend den abwechslungsreichen und wertvollen Pflegeberuf vor. Durch den direkten Austausch mit den jungen Menschen können so direkte und authentische Einblicke vermittelt werden.

        Hier der Link zum SWR Beitrag:

        https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/ulm/Pflegebotschafter,pflegebotschafter-100.html