Aktuelles

        Hospitation Haus Edelberg

        Heute war ich im Haus Edelberg in Schwäbisch Gmünd.

        An der Seite von Viki durfte ich einen tollen und spannenden Frühdienst erleben.😎 

        Nach kleinen anfänglichen Schwierigkeiten ging‘s dann mit der Grundpflege der Bewohner/-innen los. Viki ist Altenpflegehelferin und macht den Job sehr gerne, wie sie mir während der Arbeit erzählt. Vor allem der Kontakt mit den Menschen bereitet ihr große Freude.👩‍⚕️👵🏽👴

        Heute durfte ich auch (soweit ich das kann) mithelfen. Morgens gaben wir zwei älteren Damen, die nicht mehr selbst frühstücken können das Essen. Auch Mittags durfte ich einen Bewohner beim Essen unterstützen.🍲🍴

        Viki geht ganz toll mit den Bewohner/-innen um! Ein wirklich tolles Team, bei dem sich jeder wohl fühlt! Vielen Dank für den erlebnisreichen Vormittag! 💐🤗Mir hat es wirklich Spaß gemacht.

        Überzeugt Euch selbst und macht ein Schnupperpraktikum in der Altenpflege. Ich bin mir sicher, euch wird’s gefallen.😏🤓 

        Hospitation Stiftung Haus Lindenhof - Hospital zum Hl. Heist

        Gestern war ich bei der Stiftung Haus Lindenhof im Spital zum Hl. Geist in Schwäbisch Gmünd. Auch hier war der Vormittag wieder sehr abwechslungsreich und spannend.

        An der Seite von Natalie durfte ich die Einrichtung sowie die Bewohner/-innen kennenlernen.

        Eine wunderschöne Einrichtung mit Blick auf den Spitalhof!😍🌻🌺

        Am Vormittag begleitete ich einige Bewohner/-innen zur Sturzprophylaxe. In Spiel und Spaß wurden Geschicklichkeit, Motorik und Gedächtnis trainiert.🧘‍♀️🤸‍♀️🤾‍♀️ Eine tolle Runde! 
        Die Senioren zeigten sich in der Runde auch total aufgeschlossen und machten eifrig die Übungen mit.

        Tolle Erfahrungen, die ich auf meine weitere Tour mitnehme 😎

        Interview zum Thema Partnerschaftsgewalt

        Heute möchte ich euch meine Kollegin Ingrid Schröder vorstellen. Sie ist Sozialarbeiterin, arbeitet wie ich auch beim LRA, sie macht die Beratung bei häuslicher Gewalt. Wenn ihr euch fragt, was hat das mit meiner Kampagne zu tun? Ich denke, die Antwort bekommt ihr, wenn ihr für ein paar Minuten dabei bleibt.

        Ingrid, was denkst du, wäre für meine Generation wichtig, zu diesem Thema zu wissen?

        Gewalt als solches ist in allen Altersgruppen und Generationen vertreten. Es gibt viele verschiedene Formen von Gewalt, die geht vor allem in eurer Generation mehr über Mobbing in den sozialen Netzwerken, aber auch,  wenn die eigene Mutter vom Vater verprügelt wird, und die Kinder machtlos dies erleben müssen.

        Werden denn immer nur Frauen Opfer von Gewalt?

        Nein, auch Männer sind betroffen, aber immer noch suchen 45000 Frauen jährlich Schutz in Frauenhäusern, In der Zwischenzeit gibt es aber in Großstädten schon erste Männerhäuser, wo diese Schutz suchen können. Männer haben wie auch Frauen eine Dunkelziffer.

        Was heißt Dunkelziffer?

        Damit ist gemeint, dass vieles nicht an die Polizei gemeldet wird, und Gewalt im Dunkeln also im Geheimen stattfindet. In der Familie ist es in der Regel bekannt, aber man hat Angst sich einzumischen, oder die Opfer selbst verbieten den Kindern oder Familienangehörigen  etwas zu unternehmen. Die Angst, dass es noch schlimmer kommen könnte, ist wahnsinnig groß.

        Was passiert denn, wenn man die Polizei ruft, oder sich an dich wendet?

        Wenn die Mutter geschlagen wird, dann sollte man sich trauen, die Polizei rufen. Diese kann die Gewalt beenden und dem Gewalttäter, also Vater oder Lebenspartner oder aber Mutter oder Lebenspartnerin mitnehmen und einen Wohnungsverweis aussprechen. Dann darf die Person maximal 2 Wochen nicht mehr in die Wohnung zurück, und die Opfer können in dieser Zeit überlegen, wie sie ihr Leben weiter leben wollen. Da komme dann auch ich ins Spiel und kann, wenn erwünscht, meine Beratung anbieten. Dies passiert auf der Grundlage eines seit 2001 vorhandenen Gewaltschutzgesetzes, was Menschen verbietet, die Partnerin oder den Partner zu schlagen. Das ist  eine Körpermisshandlung und somit ein Straftatbestand. Die, die Gewalt ausüben, denken, das sei ihr Recht und sie können mit den anderen machen, was sie wollen. Seit 2001 geht das vom Gesetz her nicht mehr. Durch das Gewaltschutzgesetz ist es keine  „Privatangelegenheit“ mehr. Davor konnten die betroffenen Frauen keinen rechtlichen Schutz erfahren und waren der Gewalt ein Leben lang ausgeliefert.

        Was bedeutet das für meine Generation, die sich für die Pflege mit älteren Menschen interessiert?

        Deutlich gesagt, dass nach dem Tod des Ehemannes, die alte Dame, die ein Eheleben lang immer wieder geschlagen wurde,  nun die schönsten Jahre in einer Einrichtung beginnen kann, wo sie gewaltfrei, mit Würde und Respekt für den Rest ihres Lebens sein darf und Schutz erfährt. Es bedeutet aber auch, dass die Menschen in der Pflege, die sich um sie kümmern, einen Menschen vor sich haben, der viele tiefe Ängste in sich trägt und manchmal Verhaltensweisen an den Tag legt, die sich erst dann erklären lassen, wenn man die Lebensgeschichte dazu kennt. Es war nicht immer nur der Krieg, die Vertreibung, der Hunger und das Elend, es war auch Gewalt in der Beziehung.

        Aus meiner Sicht ist es auch wichtig, sich mit diesem Thema beschäftigt zu haben, wenn man den Wunsch hat, sich um ältere und alte Menschen zu kümmern. Es wäre gut, sich mit Opfer- und Täterverhalten auseinandergesetzt zu haben. Pflegepersonal wird auch auf alte Menschen treffen, die Gewalttäter waren. Diese Generation hatte keine Chance, ihr Opfer- wie auch Täterverhalten zu ändern. In der Zwischenzeit ist dank politischer Arbeit viel passiert. Es gibt Beratungsstellen wie diese hier, um Hilfsangebote für Betroffene zu entwickeln, Gesetze die Gewalttätern Grenzen aufzeigen, Hilfstelefone usw.  Ich unterstütze erwachsene Betroffene, suche Möglichkeiten mit diesem Leben, wie es halt gerade ist, aus der Gewalt auszusteigen. Das gelingt nicht immer sofort, manchmal braucht es mehrere Anläufe, weil die Angst ja auch so groß ist. Es gelingt aber auch nicht, wenn sich die Betroffenen entscheiden, trotzdem in der Gewalt zu bleiben. Sie werden immer von der Hoffnung getragen, dass sich der Gewalttäter bessern wird und alles am Ende wieder gut sein wird. Leider ist das eine Hoffnung, die selten erfüllt wird, weil  ohne fremde Hilfe, wie z.B. eine Therapie für Gewalttäter, die dort lernen könnten anders mit Konflikten umzugehen, es kaum gelingen kann. Wenn es aber gelingt, kann ein anderes, gewaltfreies Leben beginnen.

        Junge Menschen in der Pflege treffen auf alte Menschen, die ihre Geschichte fasst gelebt haben. Wenn es sich um Lebensgeschichten handelt, die von dieser Form der Gewalt betroffen waren, glaube ich, dass es unabhängig vom jeweiligen Alter möglich ist, ihnen mit einer Grundhaltung zu helfen. Ein zentrales Problem in einer Gewaltbeziehung ist es, dass die Täter den Opfern so lange einreden, dass diese selbst an allem Schuld seien, bis sie es auch wirklich glauben. Ich höre auch von jungen Frauen so oft den Satz, „Ich bin schuld daran, dass er so austickt, ich muss mich nur mehr anstrengen“. Wenn man mit diesem Glauben nun alt geworden ist, dann denke ich, dass es sehr hilfreich sein kann, Menschen das Gefühl zu geben, dass es nicht ihr eigenes Versagen war, dass die Gewalt nicht geendet hat, sondern dass sie ausschließlich Opfer waren und  nichts falsch gemacht haben. Das ändert nicht das erlebte Leid, kann aber eine entlastende Wirkung haben, indem im letzten Lebensabschnitt eine Verantwortungslast abgenommen wird, die ausschließlich für die Täter  bestimmt war.

        Wenn natürlich Jugendliche selbst betroffen sind, ist das Jungendamt im LRA der richtige Ansprechpartner. Ansonsten können sie sich, wie alle Erwachsenen auch, in einer Not an die Polizei wenden.

        Ich hätte nun eine Bitte an dich, dass wir die wichtigen Telefonnummern hier miteinstellen, vielleicht kennt ja jemand jemanden, der betroffen ist, und kann einfach mal die Nummern weiter geben.

        Klar, mache ich und vielen Dank für den Einblick in das Thema. Alle Infos findet ihr hier: https://www.ostalbkreis.de/sixcms/detail.php?_topnav=36&_sub1=31788&_sub2=31821&_sub3=11914&id=11915

        Ich danke dir für die Möglichkeit zu informieren.

        Hospitation Katholische Sozialstation Schwäbisch Gmünd

        Ambulanter Dienst Tag 3 - Heute bei der Katholischen Sozialstation Schwäbisch Gmünd

        Xenia nahm mich heute Vormittag mit auf ihre Tour. Die Tour ging quer durch Schwäbisch Gmünd. Der Unterschied zwischen der Stadt und den ländlichen Regionen der vergangenen Tage war sofort spürbar. Die meisten Patienten der Tour leben in kleinen bescheidenen Häusern. Einige sind auf die Unterstützung des Staates angewiesen. Auch eine ganz junge Patientin, die erst in meinem Alter ist, war dabei.

        Die Patienten heute zeigten sich meiner Meinung nach auch etwas zurückhaltender, als die Patienten der vergangenen Tage, welche oft interessiert nach meinem Heimatort fragten und sofort das Gespräch mit mir suchten.

        Die interessanten Erfahrungen, die ich heute machen durfte, werde ich auf meine weitere Tour mitnehmen.

        Hospitation Katholische Sozialstation St. Elisabeth, Pflegebereich Tannhausen

        Heute war ich mit Ute von der Katholischen Sozialstation St. Elisabeth Pflegebereich Tannhausen, on Tour. Los ging’s heute früh um 6:30 Uhr.

        Da ein paar Patienten zur Behandlung ins Krankenhaus mussten, fiel die Tour etwas knapper aus. Dafür hab ich heute aber haufenweise neue Sachen erlebt.

        Unsere Tour ging von Tannhausen über Unterschneidheim bis nach Zöbingen. Ähnlich wie gestern waren wir zum Blutzucker messen und spritzen, Tabletten geben, Verbände wechseln und zur Körperpflege bei den Patientinnen und Patienten.

        Ihr kennt bestimmt offene Wunden oder? Gehört hatte ich davon zuvor auch schon. Heute hab ich gesehen wie solche Wunden aussehen. Kein wirklich schöner Anblick. Und auch die Pflege solcher Wunden ist total intensiv. Zum Glück gibt’s dafür geschulte Wundtherapeuten, die sich wirklich nur mit solchen offenen Wunden befassen. Die Katholische SST St. Elisabeth arbeitet hier ganz eng mit einer Wundtherapeutin zusammen.

        Gemeinsam fuhren wir zu der Patienten mit den offenen Beinen und versorgten die Wunden. Krass was es hierfür alles für Material (Verband, Kompressen, …) gibt und echt verrückt wie gut sich die Wundtherapeutin und auch Ute damit auskennen!

        Wie wichtig und umfassend das medizinische Fachwissen der Altenpfleger/-innen ist, merke ich jeden Tag aufs neue.

        Schade findet Ute die negativen Vorurteile gegenüber der Altenpflege. Vor allem durch die Medien wird dieser schöne Beruf in ein schlechtes Licht gestellt. „Das müssen wir ändern!“, meint sie. Die Altenpflege, ein Beruf mit Zukunft, muss wieder in ihrer Vielfältigkeit wahrgenommen werden.

        Danke für den tollen Vormittag, Ute!

        Hospitation Katholische Sozialstation St. Elisabeth, Pflegebereich Lauchheim

        Gestern durfte ich das erste Mal bei einem ambulanten Pflegedienst hospitieren. An der Seite von Sabrina, einer ganz jungen und netten Pflegefachkraft, durfte ich die ambulante Pflege entdecken.

        Die katholische Sozialstation St. Elisabeth hat 4 Pflegebereiche. Lauchheim (dort war ich gestern) ist einer davon.

        Bevor es mit dem Up los ging, packten wir die Wohnungsschlüssel, Medikamente und den Tourenplan zusammen. Unsere Tour ging von Lauchheim über Röttingen bis Lippach und Hülen.🚙

        Ganz spannend ist natürlich immer der Einblick in die Häuslichkeiten der Seniorinnen und Senioren. Diese empfingen uns immer ganz herzlich und warteten teilweise schon gespannt bis wir kamen. Die Dankbarkeit der Patienten ist eigentlich immer zu spüren. So wurden uns nach der Pflege auch Tomaten🍅 und Süßigkeiten🍬 fürs Mittagessen angeboten.

        Erstaunlich ist wirklich, wir gut die Senioren trotz offensichtlicher Gebrechlichkeiten im Alter den Haushalt meistern.

        Das Aufgabengebiet ist hier wie im stationären Bereich ganz vielfältig. Von der Körperpflege, dem Waschen und Anziehen bis hin zum Blutzucker messen und Spritzen geben.💉💊🧼🧺

        Super für die Menschen ist, dass sie in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können und sich dort spitze auskennen.

        Vorteil vom ambulanten Dienst ist natürlich die individuelle Zeit für den Patienten. Hier steht nur der eine Patient im Vordergrund und dieser bekommt die volle Aufmerksamkeit. Das weiß Sabrina, wie sie mir während der Tour erzählt, sehr zu schätzen. Ihr macht die Arbeit im ambulanten Bereich großen Spaß. Und auch mir hat der Tag gestern super viel Spaß gemacht ❣👩‍⚕️

        Hospitation im Pflegeheim St. Anna Ellwangen

        An der Seite von Steffi war ich heute im Pflegeheim bei den Anna Schwestern im Frühdienst unterwegs. Los ging‘s um 6 Uhr heute früh mit der Grundpflege, dem  Frühstück, der medizinischen Versorgung, und und und.

        Verrückt wie früh die Bewohner/-innen schon aufstehen! Kaum war ich dort, schon wollten die ersten aus ihren Betten und gingen zum Frühstück. Natürlich waren auch ein paar Morgenmuffel dabei, die während des Vormittages dann aber richtig aufblühten. Eine ältere Dame, die morgens noch etwas schlecht gelaunt war, winkte mir den Vormittag über immer strahlend zu, wenn sie uns sah. Durchweg ganz nette Damen und Herren! Viele von ihnen leiden an Demenz. Das erfordert von den  Fachkräften natürlich ein spezielles Händchen im Umgang.

        Die Menschen im Pflegeheim St. Anna Schwestern werden ganz individuell versorgt, sei es in der Pflege, bei Freizeitaktivitäten oder persönlichen Belangen.

        Nach meinen vier bisherigen Hospitationen in stationären Altenhilfeeinrichtungen habe ich heute festgestellt, dass die Hemmungen, die ich zuvor im Umgang mit den Senioren hatte, weniger werden. Der Beruf hat wirklich viele schöne Seiten und macht total viel Spaß!! Vor allem der Umgang mit den Bewohner/-innen macht mit besonders viel Spaß.

        Mich fasziniert jedes Mal, was für ein umfangreiches Fachwissen die Fachkräfte besitzen. Sei es zum Thema Pflege, medizinische Versorgung, Betreuung, usw. Auch die Verantwortung, die Altenpflegekräfte haben ist sehr hoch. Da kein Arzt vor Ort ist, entscheiden Sie bis zu einem gewissen Grad, welche Maßnahmen sinnvoll erscheinen und umgesetzt werden können.

        Ich kann wirklich jedem, der sich für diesen Berufszweig interessiert nur empfehlen, ein Praktikum bei einem Altenhilfeträger zu machen! Gerne helfe ich Euch auch hierbei.  

        Hospitation im Pflegeheim St. Anna Ellwangen

        Gestern durfte ich Schwester Annett, eine freiberufliche Altenpflegerin, im St. Anna Pflegeheim kennenlernen. Eine sehr sympathische Frau aus Berlin, die aufgrund eines schweren Schicksalsschlags ihren eigenen Pflegedienst an eine Freundin übergab und jetzt quer durch Deutschland tourt. Je nachdem wo der nächste Einsatz ansteht.

        In der St. Anna Pflege war Annett schon ein paar Mal. Hier in der kleinen familiären Einrichtung im Ostalbkreis gefällt es ihr sehr gut. Die Pflegebedürftigen und deren Angehörigen kennt sie schon alle und geht ganz liebevoll und verständnisvoll mit ihnen um.

        Ein Gespräch mit einer alten Dame war für mich gestern besonders. Als Kind wurden sie und ihre Familie aus dem damaligen Heimatort vertrieben. Ein schlimmes Erlebnis für die Dame, das merkte man sofort. Sie musste auf der Flucht und der anschließenden Zeit viel mitmachen, sagte sie immer wieder. Auf Bildern an den Wänden zeigte Sie mir dann ihre Eltern, ihren Mann und ihre Kinder und Enkel.

        Vielen Dank an die St. Anna Pflege und natürlich an Annett für den gestrigen Tag!💐

        Mein Fazit der letzten Tage:
        Für den Altenpflegeberuf braucht ihr auf jeden Fall ein großes Herz für Menschen!♥️ Das kann nicht jeder

        Hospitation im Johanniter Pflegewohnhaus am Seltenbach Essingen

        Heute war ich bei den Johannitern im Pflegewohnhaus am Seltenbach in Essingen 🤩

        An der Seite von Heiko Schmidt durfte ich heute grundlegende Aufgabenbereiche in der Altenpflege kennenlernen.

        Nach einer kurzen Teambesprechung morgens über den aktuellen Stand ging’s auch schon los. Sofort wurde ich ins Team aufgenommen.
        Los ging’s mit der Grundpflege.💦
        Die Bewohnerinnen und Bewohner wurden von uns geweckt, gewaschen und natürlich schick fürs Frühstück gemacht. Keine Frage, ich spürte erstmal ein paar Hemmungen bei dem Gedanken einen alten Menschen auszuziehen und ihn zu waschen. Das ist natürlich erstmal komisch. Der Heiko machte das aber super! Er geht sehr individuell und vor allem mit ganz viel Empathie auf die Bewohner/-innen zu.

        Ganz besonders toll fand ich, wie er mit einem Bewohner umging, der an Demenz erkrankt war und sich deshalb nicht mehr vieles merken kann. Der rechnete uns nach ein paar aufmerksamen Worten das ganze 1x1 vor und erzählte von seiner früheren Arbeitsstelle. Einfach toll!

        Heute Vormittag durfte ich auch an einer botanisch, biblischen Führung durch Essingen teilnehmen. Natürlich als Begleiterin für einen Senioren im Rollstuhl, der sich total über die Aktion freute. Ein wirklich schönes Erlebnis!🌻🌺 Mittags durfte ich einer Bewohnerin dann beim Mittagessen unter die Arme greifen.🍽

        Ganz klar ein wirklich tolles Team dort, das den Altenpflegeberuf auf jeden Fall mit ganz viel Herz ausübt!!
        Vielen Dank für den tollen Vormittag!💐🌈

        Übrigens: Die Johanniter-Pflegewohnhäuser am Rosenstein haben ein eigenes Kneipp-Gesundheitskonzept in die tägliche Pflege eingebaut. Die speziellen Anwendungen für die Bewohner führen zu mehr Wohlbefinden und mehr Lebensfreude.

        Hospitation im KWA Albstift Aalen

        Gestern durfte ich im KWA Albstift meine ersten Erfahrungen in der Altenpflege sammeln. Und ich bin total begeistert!

        Gleich zu Beginn fiel mir vor allem die nette und freundliche Art der Mitarbeiter aber auch der Bewohner auf. Eine total angenehme Arbeitsatmosphäre!

        Sandra Holz, die Leiterin des ambulanten Dienstes, gab mir einen ersten großen Rundumblick. Sie führte mich durch das gesamte Haus, stellte mir die Wohnbereiche und deren Besonderheiten vor und zeigte mir das vielfältige Angebot. Vom eigenen ambulanten Pflegedienst, über die Tages- und Kurzzeitpflege bis hin zum Wohnbereich für Pflegebedürftige und demenziell Erkrankte. Hier gibt’s einfach alles! Das Angebot für die Bewohner reicht von einem eigenen Schwimmbad über einen Friseur, einem kleinen Einkaufsladen, einer Kegelbahn, bis hin zur Kosmetikerin und einem Physiotherapeuten. Auch Aktivitätsangebote werden regelmäßig angeboten.

        Herausfordernd stelle ich mir vor allem den Umgang und die tägliche Arbeit mit demenziell Erkrankten vor. Ich denke da ist vor allem eine gewissen Offenheit für den Job wichtig, um individuell und situationsgerecht zu handeln. Besonders toll finde ich, dass wirklich alle Bewohner in die Gestaltung des Alltages einbezogen werden und individuell auf die Bewohner eingegangen wird. So hängt z.B. in vielen Wohngruppen eine „Hausunordnung“(siehe Bild).

        Vielen Dank an das KWA Albstift Team für den tollen Tag!

        Pflegetour "Pflege Stories" startet

        Um die Pflege im Ostalbkreis auch in den kommenden Jahren zu sichern, startete der Ostalbkreis in Kooperation mit den Trägern der ambulanten Dienste und stationären Einrichtungen die kreisweite Kampagne „Herz Plus Ostalb“.

        Die Kampagne soll vor allem das Ansehen der Pflegeberufe nachhaltig verbessern und stärken. Außerdem soll das Interesse junger Menschen, von Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteigern sowie Umschülerinnen und Umschülern geweckt werden.

        Um die vorherrschenden Vorurteile und das negative Bild der Pflege zu wandeln, startet die Kampagne eine neue Aktion unter dem Slogan „We are Herz Plus Ostalb and this is what we do“.

        Verena Weber, Projektmanagerin der Kampagne, startet in eine Pflegetour durch den Ostalbkreis. Die Träger der Altenhilfe öffnen für sie ihre Türen. Auf ihrer Reise gibt sie Einblicke in die tägliche Arbeit einer Pflegefachkraft und zeigt, wie der Beruf in seiner Vielfalt wirklich aussieht.

        Ziel der Aktion ist es, auch jüngeren Menschen einen besseren Zugang zum Berufsfeld der Pflege zu verschaffen. „Besonders wichtig ist es mir, ein echtes Bild des Altenpflegeberufs zu zeigen und den Fachkräften, Seniorinnen und Senioren mehr Wertschätzung entgegen zu bringen“, so Weber.

        Schirmherr der Aktion ist Landrat Klaus Pavel.

        Die Nutzung von Facebook und Instagram ist im Alltag eine Selbstverständlichkeit und nicht mehr wegzudenken. Weber will über diesen Weg junge Menschen einladen, an der Tour teilzunehmen, um ihnen die Chance zu bieten, sich ein eigenes Bild über den Pflegeberuf zu machen. Ziel soll es sein, in einen aktiven Meinungsaustausch mit der Community zu gehen.

        Informationen zur Tour „Pflege Stories“ gibt‘s auf Facebook Pflegekampagne „Herz Plus Ostalb“, Instagram herzplusostalb und auf der Homepage www.herz-plus-ostalb.de.

        Informationen zur Pflegekampagne erhalten Sie beim Landratsamt Ostalbkreis, Altenhilfefachberatung/ Projektmanagement, Verena Weber, Telefon 07361 503-1414, verena.weber@ostalbkreis.de.

        "Create it! Dein Pflegeberuf" - Preise für die Karl-Kessler-Schule Wasseralfingen und die Schiller Realschule Schwäbisch Gmünd

        Im Rahmen der Pflegekampagne "Herz Plus Ostalb" hat das Landratsamt Ostalbkreis den Kreativwettbewerb "Create it! Dein Pflegeberuf" für Schulklassen ausgeschrieben. Bei der Verleihungsfeier im Großen Sitzungssaal des Aalener Landratsamts am vergangenen Mittwoch (24. Juli 2019) übergaben Landrat Klaus Pavel, Martin Kirsch, Marketingleiter der AOK Ostwürttemberg, und Ludwig Rettenmaier von der Geschäftsführung der Firma epia die Preise.

        Vor rund 80 Schülerinnen und Schülern, ihren Lehrkräften und Schulleitungen dankte Landrat Klaus Pavel den Schulen für ihr Engagement und betonte, er freue sich über die rege Teilnahme der Schulen des Ostalbkreises an dieser Aktion. Man wolle die Pflegeberufe verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit rücken, um mehr Nachwuchs gewinnen zu können.

        Projektleiterin Verena Weber lobte das kreative Niveau der Beiträge der einzelnen Schulen. Elf Schulklassen hätten ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt und verschiedenste Beiträge zum Thema "Ausbildung in der Pflege" eingereicht, die den Gästen präsentiert wurden. 

        Anschließend erfolgte die Bekanntgabe der Preisträger in den Kategorien Print und Video: 
        In der Kategorie Print erhielt die Klasse 8 der Wasseralfinger Karl-Kessler-Schule den ersten Preis, die Schülerinnen und Schüler wurden mit einem Gutschein der AOK für einen Stadionbesuch beim FC Heidenheim belohnt. Den zweiten Platz belegte die Klasse 7 der Dreißentalschule Oberkochen.

        In der Kategorie Video siegte die Klasse 9 der Schiller-Realschule Schwäbisch Gmünd. Mit der Botschaft "Respektiert, liebt und unterstützt ältere Menschen. Sie waren einmal so wie wir und wir werden einmal so wie sie sein.", die interkulturell präsentiert wurde, sprachen die Jugendlichen nicht nur die Emotionen der Jury an. Sie erhielten für ihren Beitrag einen Gutschein von epia für eine Kanutour. Zweiter Sieger wurde die Klasse 11 der 2-jährigen Berufsfachschule Gesundheit und Pflege der Agnes-von-Hohenstaufen-Schule Schwäbisch Gmünd.

        Zum Abschluss der Feier begeisterte ein Trio der Tanzschule Brigitte Rühl in Aalen mit einer Showeinlage.

        "Herz Plus Ostalb" jetzt auch auf Facebook und Instagram

        Unsere Kampagne ist jetzt auch auf Facebook und Instagram! Schaut vorbei und lasst ein "Gefällt mir" da!

        Facebook: https://www.facebook.com/Pflegekampagne-Herz-Plus-Ostalb-2344792899075974/?modal=admin_todo_tour

        Instagram: https://www.instagram.com/herzplusostalb/

        Azubis der Altenpflege zu "Ausbildungsbotschaftern" geschult

        Um mehr junge Menschen für eine Ausbildung zu begeistern, wurde das Programm Ausbildungsbotschafter gestartet. In Kooperation mit der IHK Ostwürttemberg werden im Landratsamt Ostalbkreis Auszubildende der Altenpflege zu Ausbildungsbotschaftern geschult.

        Die Ausbildungsbotschafter stellen den Schülerinnen und Schülern vor Ort im Unterricht anschließend den abwechslungsreichen und wertvollen Pflegeberuf vor. Durch den direkten Austausch mit den jungen Menschen können so direkte und authentische Einblicke vermittelt werden.

        Hier der Link zum SWR Beitrag:

        https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/ulm/Pflegebotschafter,pflegebotschafter-100.html